
Sachsen könne mit Blick auf wirtschaftliche Kraft, Arbeitslosigkeit und Lohnstruktur nicht darauf verzichten, sagte Kretschmer der "Sächsischen Zeitung" und der "Leipziger Zeitung". Als Beispiel nannte der CDU-Politiker das frühere Alstom-Werk in Görlitz, das durch die Übernahme durch den Rüstungskonzerns KNDS erhalten werden konnte.
Kretschmer äußerte Verständnis für Menschen, denen diese Ansiedlung Sorgen und Angst bereite. Es sei aber nötig, in die eigene Verteidigungsfähigkeit zu investieren. Zugleich betonte der sächsische Ministerpräsident, dass Deutschland mit Blick auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht zur Kriegspartei werden dürfe.
Diese Nachricht wurde am 14.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
