Terrorprozess
Salman Rushdie schildert Attentat vor US-Bundesgericht

Der Schriftsteller Salman Rushdie hat zum zweiten Mal vor Gericht von dem Attentat auf ihn im Jahr 2022 berichtet.

    Der Schriftsteller Salman Rushdie lächelt verhalten in die Kamera
    Salman Rushdie (picture alliance / dpa / Cesar Luis de Luca)
    Rushdie sagte vor einem Bundesgericht in Buffalo im US-Bundesstaat New York aus. Der Angeklagte wurde wegen der Tat bereits verurteilt und verbüßt eine 25-jährige Haftstrafe wegen versuchten Mordes und Körperverletzung. Im aktuellen Prozess geht es um den Vorwurf des Terrorismus.
    Rushdie erblindete durch die Tat auf einem Auge, erlitt eine Leberschädigung sowie Nervenverletzungen im Arm. Er habe danach viele Alltagsaufgaben neu lernen müssen, sagte er aus.
    Die Staatsanwaltschaft wirft dem 28 Jahre alten Täter vor, den Schriftsteller angegriffen zu haben, um eine jahrzehntealte iranische Fatwa auszuführen. Die religiöse Anordnung hatte 1989 zur Tötung Rushdies wegen seines Romans "Die satanischen Verse" aufgerufen.
    Diese Nachricht wurde am 24.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.