Künstliche Intelligenz
Sam Altman: OpenAI geht 2026 nicht mehr an die Börse

Der ChatGPT-Entwickler OpenAI wird nach Angaben seines Chefs Sam Altman in diesem Jahr nicht mehr ⁠an die Börse ⁠gehen.

    Auf einem Handybildschirm ist sieht man das Logo der App "Chat GPT".
    Eigentlich wird der Börsengang des ChatGPT-Eintwicklers OpenAI bereits seit längerem erwartet. (Imago | Silas Stein)
    Angesichts der aktuellen Sicherheitsbedenken bei Künstlicher Intelligenz wäre dies ein schlechter Zeitpunkt für einen Börsengang, sagte Altman in einem Interview des Magazins "Fortune". Es ⁠gebe noch viel zu tun, um die Anforderungen an ⁠die Sicherheit zu erfüllen und herauszufinden, ⁠wie die Branche und Regierungen zusammenarbeiten ‌könnten.
    Dem Bericht zufolge deutete Altman zudem an, dass führende KI-Unternehmen kurz vor einer Vereinbarung stehen könnten, ​die Entwicklung zu verlangsamen und gemeinsam an der Abwehr von Risiken zu ‌arbeiten. Zuvor hatte bereits der Chef des OpenAI-Rivalen Anthropic, Dario Amodei, ein bedachteres Vorgehen gefordert.
    Die Zeitung "New York Times" hatte bereits im Juni berichtet, dass OpenAI erwäge, einen möglichen Börsengang mit einer Bewertung von ​einer Billion Dollar auf 2027 zu verschieben.
    Diese Nachricht wurde am 13.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.