Reaktion auf Drohnen-Vorfall
Sanktion gegen Moskau: Linke kritisiert Schließung des Russischen Hauses in Berlin

Die Partei Die Linke kritisiert den Schritt der Bundesregierung, den Vertrag für das Russische Haus in Berlin zu kündigen.

    Das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur in der Friedrichstrasse in Berlin.
    Das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur in der Friedrichstrasse in Berlin. (imago-images / PEMAX )
    Die Sprecherin für auswärtige Kulturpolitik, Kaminski, wies auf mögliche negative Folgen für das Goethe-Institut in Russland hin. Sollte es als Reaktion von Moskau geschlossen werden, gehe ein wichtiger Kanal verloren, sagte Kaminski dem Deutschlandfunk. Auch für den weiteren Kulturaustausch sei das nicht der richtige Weg.
    Das Goethe-Institut erklärte gegenüber dem Deutschlandfunk, man stehe im engen Austausch mit dem Auswärtigen Amt und müsse nun die Situation und die Folgen für die Arbeit in Russland sondieren.
    Die Grünen-Kulturpolitikerin Tesfaiesus sagte dem Deutschlandfunk, wenn der Kulturaustausch nicht fortgesetzt werden könne, sei das ein großer Verlust sowohl für Russland als auch für Deutschland.
    Das russische Kulturinstitut in Berlin - genannt Russisches Haus - ist seit Jahren umstritten. In einer Einschätzung des französischen Innenministeriums hieß es unlängst, das Haus werde von russischen Geheimdiensten zur Tarnung genutzt.
    Diese Nachricht wurde am 01.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.