
Zwar seien iranische Behörden offenbar dabei, die Küste von Öl aus einem havarierten Schiff zu säubern. Allerdings zeige die Auswertung aktueller Satellitenbilder nun neue Verschmutzungen in der Meeresenge, teilte Greenpeace dem Deutschlandfunk mit. Es gebe einen Ölteppich mit einer Fläche von 500 Quadratkilometern. Er könne auch die Insel Keshm erreichen, die ein wichtiges Biotop und Teil des UNESCO-Geoparks ist.
Der Ölteppich nach einer Havarie vor der Küste des Oman hat sich laut Greenpeace inzwischen auf 1.700 Quadratkilometer ausgeweitet. Dies zeigten ebenfalls neue Satellitenbilder. Nach Angaben der omanischen Umweltbehörde sind bei Ras Madrakah - rund 200 Kilometer nördlich des auf Grund gelaufenen Schiffs - bereits etwa 40 Kilometer Küstenlinie betroffen. In dem Tanker sollen sich rund 130.000 Tonnen Öl befunden haben. Über die Umstände der Havarie herrscht weiter Unklarheit.
Diese Nachricht wurde am 14.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
