Sturzflut
Save the Children warnt vor Ausbruch von Krankheiten im Himalaya

Nach der Sturzflut in Nepal und Tibet warnt die Hilfsorganisation Save the Children vor dem Ausbruch gefährlicher Krankheiten.

    Ein Straßenzug, durch den die Schlammlawine fließt, an den Seiten von Schlamm bedeckte Häuser.
    Nach der Schlammlawine gehen die Rettungsarbeiten weiter. (picture alliance / NurPhoto / Sanjit Pariyar)
    Mitarbeiter der Organisation berichteten von katastrophalen Bedingungen im Unglücksgebiet. Dass es in einigen der besonders betroffenen Regionen weiter regne, mache die Situation noch schlimmer. Da viele Wasserquellen verunreinigt seien, fehle es den Menschen an sauberem Trinkwasser.
    Rettungskräfte in Nepal suchen noch immer nach hunderten vermissten Arbeitern in Wasserkraftwerken, die in verschütteten Tunneln vermutet werden. In der Region registrierten die Behörden bislang mehr als 900 Todes- und fast 5.000 Vermisstenfälle.
    Diese Nachricht wurde am 01.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.