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Schloss Tempelhof Die Gemeinschaft setzt auf nachhaltiges Wirtschaften

"Eine neue Welt ist nicht nur denkbar, sie ist bereits im Entstehen…". Diese Worte der indischen Schriftstellerin und Globalisierungskritikerin Arundhati Roy sind für die Gemeinschaft Schloss Tempelhof zum Lebensmotto geworden. Vor fünf Jahren haben sich 85 Erwachsene und 25 Kinder zusammengetan und in der Nähe von Schwäbisch Hall ein ehemaliges Dorf über eine gemeinsame Stiftung gekauft und eine Genossenschaft gegründet.

Moderation: Jürgen Wiebicke | 19.08.2015

Die Gemeinschaft von "Schloss Tempelhof" in der Turnhalle.
Die Gemeinschaft von "Schloss Tempelhof" in der Turnhalle. (Gemeinschaft Schloss Tempelhof)
Inzwischen wurden auf dem Gelände Gebäude renoviert und neu dazu gebaut. Ihr Land bewirtschaften sie biologisch und 22 Frauen und Männer arbeiten in der Gärtnerei, auf dem Feld, in der Großküche, der eigenen Käserei und Imkerei sowie der eigenen Bäckerei. Die Kinder haben ihre eigene Schule und einen Waldkindergarten. Andere leben dort und arbeiten in der Umgebung. Zukunftspläne werden gemeinsam geschmiedet in Tempelhof und es gibt darüber nur Konsensentscheidungen.
Wie lebt es sich in einer solchen Gemeinschaft? Wie wird sie von den Menschen in der Umgebung wahrgenommen? Inwiefern kann sie Vorbild für andere Lebensgemeinschaften in Deutschland sein?
Diskutieren Sie mit! Rufen Sie an unter der kostenfreien Telefonnummer: 00800 4464 4464 oder mailen Sie an laenderzeit@deutschlandfunk.de
Unsere Gesprächsgäste:
  • Agnes Schuster, Mitgründerin der Gemeinschaft Tempelhof
  • Roman Huber, Mitgründer
  • Peter Ammon, lebt in Tempelhof und ist Gemeinderat der Gemeinde Kreßberg
  • Rüdiger Bachmann, Lernbegleiter der „Schule für freie Entfaltung"
  • Robert Fischer, Bürgermeister der Gemeinde Kreßberg
  • Weitere Vertreter der Gemeinschaft Tempelhof

Deutschlandradio-Ü-Wagen am Schloss Tempelhof.
Deutschlandradio-Ü-Wagen am Schloss Tempelhof. (Deutschlandradio / Jürgen Hille)