Auf Grund der vermuteten und tatsächlichen Belastungen für Gesundheit und Umwelt ist die Akzeptanz für Tierhaltungsanlagen zunehmend verlorengegangen. In viehdichten Regionen will selbst die landwirtschaftliche Bevölkerung den Gestank auf den Feldern und die Belastung des Grundwassers nicht länger hinnehmen. Die Emissionen des Schadgases Amoniak sowie die großen Mengen von Gülle und Feststoffen verursachen zunehmen Probleme. Der niedersächsische SPD-Landwirtschaftsminister Uwe Bartels, der selbst in der Weser-Ems Region zu Hause ist, hat der Massentierhaltung im nordwestlichen Niedersachsen den Kampf angesagt.
Meine Absicht ist es den in der Region Vechta/ Cloppenburg überhöhten Anfall von tierischen Exkrementen ob flüssig oder Hühnertrockenkot, daß der um mindestens 50 Prozent durch ordnungsgemäße Verbringung auf landwirtschaftliche Nutzung reduziert wird und die überschüssigen Mengen durch Verbesserung der Haltung und Tierbestände auf ein Maß zu reduzieren, dass letztlich ein Herausbringen aus der Region überflüssig macht.
In den nächsten Jahren sollen Böden und Grundwasser in Südoldenburg wieder so gesund sein, dass eine intensive Tierhaltung wieder von der Bevölkerung akzeptiert wird. Dazu will Bartels vier Instrumente einsetzen.
Ordnungsrechtlich, durch Vorgaben im Düngemittelrecht, die angezogen werden, 2.durch schärfere Kontrollen gerade in den Regionen wo eine große Viehdichte ist 3. Ausschluss von der Förderung bei investiven Maßnahmen, es sei denn der Betrieb macht umweltverbessernde Maßnahmen, die über die bestehenden Umweltanforderungen hinausgehen und 4. das Angebot über Modulation das eigenproduzierte Problem zu reduzieren, indem der Viehbestand abgestockt wird, aber dafür eine Entschädigung erworben wird.
Modulation ist ein Instrument der Europäischen Union. Von den Prämien, die Landwirte aus Brüssel bekommen, können zwei Prozent gekürzt werden. Diese Mittel können dann für Umweltmaßnahmen in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Bartels verfolgt das Ziel, mit Hilfe der Modulation den Tierbestand in viehdichten Regionen deutlich abzustocken.
Das heißt also, dass der Landwirt, der bereit ist, den Großvieheinheitenbesatz seines Betriebes zu reduzieren unter zwei Großvieheinheiten pro Hektar, dass derjenige eine erhöhte Prämie für seine Fläche bekommen kann. Das ist das Instrument der Modulation, in Deutschland soll es erstmalig 2003 eingesetzt werden, damit hätten wir in NDS jährlich 22 Millionen Mark zur Verfügung, die wir für Agrarumweltmaßnahmen, aber auch für andere Umweltprojekte einsetzen könnten
Ein anderer Hebel, den Bartels ansetzen will, ist die Kürzung von Fördermitteln. Massentierhalter in der Weser-Ems Region sollen spürbar zur Kasse gebeten werden.
Derjenige, der einen Stall baut und damit besondere Anforderungen der Umweltentlastung berücksichtigt, der soll künftig in dieser Region nur noch gefördert werden und andere betriebe, die das nicht machen wollen, kriegen keine Förderung mehr, das ist auch ein Baustein, den ich gebildet habe, um in dieser Region tierschutz- und umweltgerechtes Verhalten zu erreichen.
Bei den Agrarministern von Bund und Ländern musste Bartels erst Überzeugungsarbeit für seine Vorschläge leisten. Trotz der so genannten Agrarwende war selbst das Bundesverbraucherschutzministerium zunächst zögerlich. der Niedersächsische Landvolkverband sowie der Bauernverband sehen allerdings die Notwendigkeit, schärfer gegen Massentierhaltung vorzugehen. Beide einflussreichen Verbände unterstützen deshalb den niedersächsischen Landwirtschaftsminister in seinen Bemühungen.
Kontaktadresse: Landwirtschaftsministerium Hannover Tel. 0511/ 120-2180 - Pressestelle Herr Rosinke
Meine Absicht ist es den in der Region Vechta/ Cloppenburg überhöhten Anfall von tierischen Exkrementen ob flüssig oder Hühnertrockenkot, daß der um mindestens 50 Prozent durch ordnungsgemäße Verbringung auf landwirtschaftliche Nutzung reduziert wird und die überschüssigen Mengen durch Verbesserung der Haltung und Tierbestände auf ein Maß zu reduzieren, dass letztlich ein Herausbringen aus der Region überflüssig macht.
In den nächsten Jahren sollen Böden und Grundwasser in Südoldenburg wieder so gesund sein, dass eine intensive Tierhaltung wieder von der Bevölkerung akzeptiert wird. Dazu will Bartels vier Instrumente einsetzen.
Ordnungsrechtlich, durch Vorgaben im Düngemittelrecht, die angezogen werden, 2.durch schärfere Kontrollen gerade in den Regionen wo eine große Viehdichte ist 3. Ausschluss von der Förderung bei investiven Maßnahmen, es sei denn der Betrieb macht umweltverbessernde Maßnahmen, die über die bestehenden Umweltanforderungen hinausgehen und 4. das Angebot über Modulation das eigenproduzierte Problem zu reduzieren, indem der Viehbestand abgestockt wird, aber dafür eine Entschädigung erworben wird.
Modulation ist ein Instrument der Europäischen Union. Von den Prämien, die Landwirte aus Brüssel bekommen, können zwei Prozent gekürzt werden. Diese Mittel können dann für Umweltmaßnahmen in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Bartels verfolgt das Ziel, mit Hilfe der Modulation den Tierbestand in viehdichten Regionen deutlich abzustocken.
Das heißt also, dass der Landwirt, der bereit ist, den Großvieheinheitenbesatz seines Betriebes zu reduzieren unter zwei Großvieheinheiten pro Hektar, dass derjenige eine erhöhte Prämie für seine Fläche bekommen kann. Das ist das Instrument der Modulation, in Deutschland soll es erstmalig 2003 eingesetzt werden, damit hätten wir in NDS jährlich 22 Millionen Mark zur Verfügung, die wir für Agrarumweltmaßnahmen, aber auch für andere Umweltprojekte einsetzen könnten
Ein anderer Hebel, den Bartels ansetzen will, ist die Kürzung von Fördermitteln. Massentierhalter in der Weser-Ems Region sollen spürbar zur Kasse gebeten werden.
Derjenige, der einen Stall baut und damit besondere Anforderungen der Umweltentlastung berücksichtigt, der soll künftig in dieser Region nur noch gefördert werden und andere betriebe, die das nicht machen wollen, kriegen keine Förderung mehr, das ist auch ein Baustein, den ich gebildet habe, um in dieser Region tierschutz- und umweltgerechtes Verhalten zu erreichen.
Bei den Agrarministern von Bund und Ländern musste Bartels erst Überzeugungsarbeit für seine Vorschläge leisten. Trotz der so genannten Agrarwende war selbst das Bundesverbraucherschutzministerium zunächst zögerlich. der Niedersächsische Landvolkverband sowie der Bauernverband sehen allerdings die Notwendigkeit, schärfer gegen Massentierhaltung vorzugehen. Beide einflussreichen Verbände unterstützen deshalb den niedersächsischen Landwirtschaftsminister in seinen Bemühungen.
Kontaktadresse: Landwirtschaftsministerium Hannover Tel. 0511/ 120-2180 - Pressestelle Herr Rosinke