
Schneider bestätigte die Einigung beim Erneuerbare-Energien-Gesetz und dem sogenannten Netzanschlusspaket. Es sei das gemeinsame Ziel, die erneuerbaren Energien schnell weiter auszubauen - mit mehr Kosteneffizienz und besserer regionaler Steuerung, sagte der SPD-Politiker. Ziel sei es, bis 2030 80 Prozent des Stroms mit Erneuerbaren zu decken.
Das CDU-geführte Wirtschafts- und das SPD-geführte Umweltministerium hatten bis zuletzt über Details ihrer Vorhaben verhandelt. Reiches ursprüngliche Pläne waren umstritten. Sie sollen etwas abgeschwächt worden sein.
Ein wichtiger Punkt ist, dass neue, kleine Solaranlagen auf dem Hausdach ab 2027 nicht mehr auf Dauer eine feste Einspeisevergütung bekommen sollen. Stattdessen sollen auch Privatleute den Strom nach einer Übergangsphase direkt vermarkten. Außerdem soll der Ausbau der erneuerbaren Energien mit dem Ausbau der Stromnetze synchronisiert werden.
Diese Nachricht wurde am 29.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
