
Die stellvertretene Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Eichwede, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, das sei eine langjährige Forderung ihrer Partei. Sie verwies darauf, dass die Maßnahme im Koalitionsvertrag enthalten ist. Eichwede betonte, es sei wichtig, Asylbewerbern die Chance zu geben, sich schnell in die Gesellschaft zu integrieren. Die Grünen warnten dagegen vor einem Täuschungsmanöver. Der Innenpolitiker Emmerich sagte der "Rheinischen Post", entscheidend sei die tatsächliche Umsetzung. Er kritisierte zudem, während einerseits über einen erleichterten Zugang zum Arbeitsmarkt gesprochen werde, würden andererseits Integrationskurse eingeschränkt.
Der CSU-Politiker Dobrindt hatte der "Bild am Sonntag" gesagt, wer nach Deutschland komme, solle schnell arbeiten können. Vorgesehen ist demnach, dass Asylbewerber nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland arbeiten dürfen, auch wenn ihr Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Ausdrücklich nicht profitieren sollen laut Ministerium bereits abgelehnte Asylbewerber.
Diese Nachricht wurde am 22.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
