Rüstungspolitik
Scholz: "Eine starke Verteidigung braucht eine solide industrielle Grundlage."

Im niedersächsischen Unterlüß ist der Grundstein für ein neues Werk des Rüstungskonzerns Rheinmetall gelegt worden.

12.02.2024
    Niedersachsen, Unterlüß: Bundeskanzler Olaf Scholz (2.v.r., SPD), Armin Papperger (l.), Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall, und Boris Pistorius (2.v.l., SPD), Bundesminister für Verteidigung, besichtigen eine Produktionshalle des Rüstungskonzerns Rheinmetall.
    Neue Munitionsfabrik von Rheinmetall in Unterlüß. (Philipp Schulze/dpa)
    In der Fabrik sollen ab dem kommenden Jahr Artilleriemunition, Sprengstoff und Komponenten für Raketenartillerie gefertigt werden. Die Kapazität soll bei rund 200.000 Granaten pro Jahr liegen. Bundeskanzler Scholz sagte, Ziel sei es, die Bundeswehr und die Partner in Europa eigenständig und vor allem dauerhaft mit Artilleriemunition zu versorgen.
    In Unterlüß protestierten mehrere hundert Menschen gegen die, wie es hieß, "Rüstungs- und Kriegspolitik" der Bundesregierung. Auch Landwirte demonstrierten, allerdings wandten sie sich gegen die Agrar-Politik der Koalition.
    Diese Nachricht wurde am 12.02.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.