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G7-Gipfel
Scholz: Kampfjet-Projekt ist Botschaft an Russland, seine Truppen zurückzuziehen

Bundeskanzler Scholz rechnet nicht damit, dass moderne Kampfflugzeuge bald an die Ukraine abgegeben werden.

    Ein US-amerikanisches F16-Kampfflugzeug
    Ein US-amerikanisches F16-Kampfflugzeug (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Msgt. Matthew Plew / U.S. Air)
    Die Ausbildung von Piloten sei ein längerfristiges Projekt, sagte Scholz am Rande des G7-Gipfels im japanischen Hiroshima. Die USA hätten noch gar nicht endgültig entschieden, was am Ende der Ausbildung stehen werde. Das Projekt sei zunächst eine Botschaft an diejenigen, die die Ukraine angegriffen hätten. Diese laute, dass Russland seine Truppen zurückziehen müsse, betonte Scholz.
    Die USA hatten der Ausbildung von Piloten zugestimmt. Das Projekt wird von Großbritannien, Frankreich, Belgien, Dänemark und Portugal mitgetragen. Erst zu einem späteren Zeitpunkt soll entschieden werden, wann und wie viele Flugzeuge geliefert werden und wer sie zur Verfügung stellt. Es geht vor allem um F-16-Maschinen aus amerikanischer Produktion.
    Diese Nachricht wurde am 21.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.