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Bundeskanzler
Scholz wirbt um südkoreanische Chip-Investitionen

Bundeskanzler Scholz hat bei seinem Besuch in Südkorea um Investitionen in die deutsche Chip-Branche geworben.

    Bundeskanzler Olaf Scholz und seine Frau Britta Ernst sprechen mit Burke Hamilton, kommandierender Offizier der Waffenstillstandskommission beim Besuch der entmilitarisierten Zone an der Grenze zu Nordkorea.
    Bundeskanzler Olaf Scholz und seine Frau Britta Ernst sprechen mit Burke Hamilton, kommandierender Offizier der Waffenstillstandskommission beim Besuch der entmilitarisierten Zone an der Grenze zu Nordkorea. (Michael Kappeler / dpa / Michael Kappeler)
    Scholz sagte nach einem Treffen mit dem südkoreanischen Präsidenten Suk-Yeol Yoon in Seoul, er hoffe, dass möglichst viele Investitionen in Deutschland stattfänden. Die globalen Player aus Südkorea sollten dabei sein, sagte er mit Blick auf Samsung und das Werben um Halbleiter-Fabriken. Suk-Yeol Yoo betonte ebenfalls, dass er eine engere Kooperation wünsche, vor allem bei der Chip-Produktion für Autos. Außerdem warb er dafür, zügig ein Militärabkommen mit Deutschland abzuschließen, um eine Rüstungskooperation zu ermöglichen.
    Zuvor hatte der Bundeskanzler Station an der innerkoreanischen Grenze gemacht. Dort rief er die Führung in Pjöngjang zur Einstellung der Atom- und Raketentests auf und sprach von einer Bedrohung für Frieden und Sicherheit in der Region.
    Diese Nachricht wurde am 21.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.