
Die Schufa wies die Vorwürfe zurück und kündigte an, sich rechtlich dagegen zur Wehr zu setzen. Hintergrund des Streits sind Recherchen von NDR und "Süddeutscher Zeitung", wonach die Schufa Daten aufbewahrt - etwa über alte Kredite, Pfändungen oder gar Privatinsolvenzen. Dabei gehe es um Forderungen und Schulden, die Betroffene häufig schon vor Jahren beglichen hätten. Laut Datenschutzregeln müssen solche Daten nach einer bestimmten Zeit gelöscht werden. Die Schufa speichert diese jedoch nach eigenen Angaben bis zu zehn Jahre lang. Zudem soll sie bei förmlichen Auskunftsersuchen diese Informationen verschwiegen haben.
Diese Nachricht wurde am 26.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
