Mittwoch, 29. Juni 2022

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Schule, Ausbildung und was dann?

Die Arbeitswelt verändert sich in einem rasanten Tempo. Früher galt der Satz: "Lernst Du was, dann bist Du was". War mit der Ausbildung noch vor dreißig Jahren ein lebenslanger Berufsweg vorgezeichnet, heißt es heute: Ohne stetige Weiterqualifizierung und Anpassung an immer neue Anforderungen geht es nicht mehr.

04.12.2009

Berufsbilder wandeln sich, Qualifikationsanforderungen weiten sich aus und sind kaum vorhersehbar. Viele Jugendliche fürchten sich vor den rigorosen Veränderungen in der Arbeitswelt, nicht alle sind diesen Anforderungen an Flexibilität, Mobilität und dem damit verbundenen Konkurrenzdruck gewachsen. Zukunftsängste und Selbstzweifel sind die Folge, langfristige Prognosen sind kaum noch zu stellen.
Wie also soll ein junger Mensch einen Beruf finden, der ihn ausfüllt und sein Auskommen sichert? Wie passen Familie und Kinder hinein? Und gibt es überhaupt noch Raum für individuelle Lebensentwürfe?

Was erwarten junge Menschen von ihrem Leben? Haben sie genaue Vorstellungen und können sie die auch umsetzen?
Und vielleicht war ja auch früher nicht alles besser. Schließlich kann die Weisheit "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr" auch gänzlich missverstanden werden. Wie leistungsfähig und lernfähig Menschen sein und bleiben müssen, um nicht zu früh zu altern, hat uns die moderne Hirnforschung ganz deutlich gemacht.

Schule, Ausbildung und was dann? Lebensperspektiven früher und heute

So lautet unser Thema in der Lebenszeit am 04. Dezember 2009,
und Sie können sich beteiligen.
Rufen Sie an: 00800 4464 4464
oder schreiben Sie eine E-Mail an: dlf.lebenszeit@dradio.de

Studiogäste:

- PD Dr. phil. Imbke Behnken
Erziehungswissenschaftlerin am Siegener Zentrum für Kindheits-, Jugend- und Biografieforschung (SiZe)

- Marianne Rogée, Schauspielerin und Synchronsprecherin

- Jörg Heilmann, Studiert Geographie an der Universität Leipzig