
Mehr als 40 Prozent der Mädchen und jungen Frauen fühlen sich durch Schulstress stark beeinträchtigt; bei den Jungen sind es 25 Prozent. Während insgesamt 33 Prozent aller Befragten angaben, unter dem Druck in der Schule zu leiden, fühlen sich nur 22 Prozent nicht dadurch belastet.
Auf den weiteren Plätzen der Faktoren, die den Alltag der Jugendlichen stark beeinträchtigen, folgen Stress in der Familie mit 16 Prozent und Einsamkeit mit zwölf Prozent.
Barmer-Chef Straub: Psychische Gesundheit in den Mittelpunkt rücken
Der Vorstandschef der Barmer, Straub, sagte zu dem Ergebnis, die Studie zeige, dass Schulstress kein Randphänomen sei. Die hohe Belastung von jungen Frauen und Mädchen bezeichnete er als "besonders alarmierend" und forderte, die psychische Gesundheit junger Menschen müsse mehr in den Mittelpunkt rücken.
Für die Studie befragte das Sinus-Institut im Auftrag der Barmer bundesweit 2.000 Jugendliche.
Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
