Juso-Chef Türmer
Schwarz-rote Regierungskoalition braucht einen Neustart

Der Juso-Vorsitzende Türmer hat einen Neustart für die Bundesregierung gefordert.

    Philipp Türmer (SPD) Bundesvorsitzender der Jusos, spricht auf die Digitalmesse Republica.
    Philipp Türmer (SPD) Bundesvorsitzender der Jusos (picture alliance / dpa / Annette Riedl)
    Reformen dürften nicht nur Kürzungen bedeuten, sagte Türmer im ARD-Fernsehen. Die Wahl in Sachsen-Anhalt habe gezeigt, dass soziale Sicherheit ein wahlbestimmendes Thema sei. Es sei der Eindruck entstanden, in Berlin werde Politik gegen die Wähler gemacht. Die Bundesregierung müsse nun um jeden Einzelnen kämpfen, den man noch zurückgewinnen könne für die Demokratie.
    Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reddig verteidigte den Kurs der Koalition. Das Problem sei nicht, dass man in den vergangenen Jahren zu viele Reformen gemacht habe, sondern zu wenige. Ziel müsse es jetzt sein, den Menschen in dieser Legislaturperiode funktionierende Systeme zu hinterlassen. Gleichzeitig müsse der Sozialleistungsmissbrauch bekämpft werden, meinte Reddig.
    Diese Nachricht wurde am 10.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.