
Das oberste schwedische Gericht in Stockholm lehnte einen Einspruch der Reederei gegen die Übergabe ab. Der ukrainische Außenminister Sybiha begrüßte die Entscheidung als historisch und sprach von einem wichtigen Präzedenzfall.
Die schwedische Polizei hatte den Frachter im März auf Bitten der ukrainischen Justiz beschlagnahmt. Das Schiff unter falscher guineischer Flagge war auf dem Weg von Casablanca in Marokko nach St. Petersburg in Russland. Die ukrainische Justiz vermutet, dass der Frachter gestohlenes Getreide aus von Russland besetzten Gebieten transportierte.
Mit den Schiffen der Schattenflotte versucht Russland, wegen des Ukraines-Krieges verhängte westliche Sanktionen zu umgehen.
Diese Nachricht wurde am 06.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
