Nach Angriff bei Fahrkartenkontrolle
Schweigeminute für getöteten Bahn-Mitarbeiter

Durch den tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz sieht der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft eine neue Stufe der Gewalt gegen Mitarbeiter erreicht.

    EVG-Chef Burkert forderte eine Doppelbesetzung in Regionalzügen - damit nicht ein Zugbegleiter allein unterwegs sein muss. Helfen würde aus seiner Sicht auch, Bahnmitarbeiter durchgehend mit Bodycams auszustatten und das Angebot von Notfallknöpfen auszuweiten. - Burkert äußerte sich am Nürnberger Hauptbahnhof, wo wie an mehreren Bahnhöfen bundesweit um 15.00 Uhr eine Schweigeminute stattfand.
    Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte ein 26-Jähriger einen 36 Jahre alten Bahnmitarbeiter bei einer Ticketkontrolle in einem Zug angegriffen. Der Zugbegleiter starb später im Krankenhaus.
    Bundesverkehrsminister Schnieder äußerte sich fassungslos über die Tat; ebenso Bundesinnenminister Dobrindt, der Strafverschärfungen forderte.
    Diese Nachricht wurde am 04.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.