UNO-Konferenz zur Wüstenbildung
Schweizer Hilfsorganisation: Höchste Zeit, mehr in Wiederherstellung von Ackerland zu investieren

Die Schweizer Hilfsorganisation SWISSAID hat dazu aufgerufen, mehr in die Wiederherstellung von Ackerland zu investieren.

    Auf einer ausgetrockneten Weide suchen Kühe unter einem Baum Schutz vor der Hitze.
    Auf einer ausgetrockneten Weide suchen Kühe unter einem Baum Schutz vor der Hitze. (picture alliance / Jochen Tack | Jochen Tack (Symbolbild))
    Dies gelte sowohl im Inland als auch weltweit, erklärte die Organisation in Bern mit Blick auf die in der Mongolei tagende UNO-Konferenz zur Wüstenbildung. Degradation von Ackerland und Ernährungsunsicherheit seien Probleme, die Länder weltweit mehr denn je beträfen. Das gelte einschließlich der Schweiz, wie die Hitzewelle dieses Sommers zeige. Man sei mit Dürre und Wasserknappheit konfrontiert, Bauern litten unter einschneidenden Ernteausfällen. Diese Woche habe man die Gelegenheit, in der Mongolei ein starkes Signal dafür zu setzen.
    In der Hauptstadt Ulaanbaatar läuft die COP17. Morgen stehen die Themen Weidelandschaften und Pastoralismus im Mittelpunkt. Minister aus verschiedenen Staaten beraten über Möglichkeiten, wie geschädigte Flächen wiederhergestellt und die Lebensbedingungen der betroffenen Gemeinschaften verbessert werden können. Rund 500 Millionen Menschen leben als Pastoralisten oder Viehnomaden; weitere rund zwei Milliarden Menschen hängen zumindest teilweise von diesen Wirtschaftssystemen ab.
    Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.