Nach Wahlsieg der Linken in Berlin
Schwerdtner fordert Umsetzung des Volksentscheids zum Wohnen

Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin dringt deren Bundesvorsitzende Schwerdtner darauf, die Pläne zur Enteignung von Wohnungsunternehmen umzusetzen.

    Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, spricht bei ihrer Antrittsrede während des Bundesparteitages der Linken in die Metropolis Halle in Potsdam.
    Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke (picture alliance/dpa/Michael Bahlo)
    Schwerdtner sagte im ARD-Fernsehen, die Linke sei angetreten, für bezahlbaren Wohnraum in Berlin jeden Hebel umzulegen. Dazu gehöre auch die Vergellschaftung von Immobilienkonzernen. Sie verwies darauf, dass in einem Volksentscheid in Berlin eine Mehrheit der Bevölkerung dafür gestimmt habe.
    Das Vorhaben könnte bei Sondierungsgesprächen zu einem zentralen Streitpunkt werden. Die Grünen signalisierten zwar Unterstützung, die Berliner SPD lehnt Vergesellschaftungen aber als nicht finanzierbar ab.
    Die Linke mit ihrer Spitzenkandidatin Eralp hatte bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin gestern 25,7 Prozent erreicht - vor der CDU mit 18,8 Prozent.
    Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.