Zentralafrika
Schwerster Cholera-Ausbruch im Kongo seit einem Vierteljahrhundert

Die Demokratische Republik Kongo erlebt den schwersten Ausbruch der Cholera seit einem Vierteljahrhundert.

    Ein Cholera Camp des Krankenhauses General Hospital Virunga belegt mit Cholera Patienten.
    Im Kongo breitet sich eine schwere Cholera-Epidemie aus. (picture alliance / Caro / Trappe)
    Nach Angaben des UNO-Koordinierungsbüros für humanitäre Hilfe wurden in dem zentralafrikanischen Land seit Jahresbeginn mehr als 1.300 Verdachtsfälle und 35 Todesfälle gemeldet. Bereits im vergangenen Jahr hatte es dort mehr als 2.000 Cholera-Tote gegeben. Das UNO-Büro erklärte in New York, die Ausbreitung der Krankheit erfordere eine sofortige Ausweitung der Hilfsmaßnahmen.
    Cholera ist eine schwere durch ein Bakterium verursachte Durchfallerkrankung, die meist über verunreinigtes Wasser oder Nahrung übertragen wird. Sie führt zu massivem Flüssigkeitsverlust und kann ohne Behandlung in wenigen Stunden tödlich enden.
    Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.