Mecklenburg-Vorpommern
Auch Schwesig unterstützt Forderung nach Änderungen an geplanter Rentenreform - Kritik aus der Bundes-CDU

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig begrüßt die Kritik ihrer ostdeutschen Amtskollegen an der geplanten Rentenreform.

    Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, beantwortet bei der Landespressekonferenz die Fragen von Medienvertretern.
    Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, SPD (picture alliance/dpa/Jens Büttner)
    Die Bundesregierung will die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren abschaffen. Das hatte die SPD-Politikerin schon vor Wochen kritisiert. Schwesig betonte nun, es müsse einen Unterschied machen, ob man mit 18 Jahren anfange zu arbeiten oder erst mit 28. In Mecklenburg-Vorpommern und ganz Ostdeutschland hätten viele nur die gesetzliche Rente. Die Ministerpräsidenten von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen - alle CDU - hatten sich mit diesem Argument ebenfalls gegen die Regierungspläne gestellt. Sachsens Ministerpräsident Kretschmer kündigte an, seine Zustimmung im Bundesrat zu verweigern, sollte es keine Änderungen geben.
    Bundeswirtschaftsministerin Reiche, CDU, will an ihrem Reformvorhaben festhalten. Unionsfraktionsvize Müller sagte der "Rheinischen Post", die geplante Abschaffung der abschlagsfreien vorzeitigen Rente sei Teil eines ausgewogenen Gesamtpakets.
    Diese Nachricht wurde am 31.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.