Mecklenburg-Vorpommern
Schwesig warnt vor Angriffen auf Kunst- und Pressefreiheit

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat vor Angriffen auf die Kunst- und Pressefreiheit gewarnt. Man lebe in Zeiten, in denen die Kulturfreiheit und auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk angefeindet würden, sagte sie bei der Eröffnung eines Konzerts in Ulrichshusen im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.

    Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), steht vor Mikrofonen und gibt ein Pressestatement ab.
    Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD) (picture alliance / dpa / Kay Nietfeld)
    Man dürfe bei der Diskussion über die Abschaffung von Gebühren nicht vergessen, dass der Norddeutsche Rundfunk ein großer Kulturförderer sei. Wer das abschaffen wolle, schaffe damit auch die Kulturangebote des NDR ab, warnte sie.
    Schwesig nannte die AfD nicht namentlich in ihrer Kritik. Die Abschaffung der Rundfunkgebühren ist aber eine der zentralen Forderungen der rechtspopulistischen Partei im Wahlkampf. In Mecklenburg-Vorpommern wird in vier Wochen ein neuer Landtag gewählt.
    Diese Nachricht wurde am 23.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.