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Krieg in der Ukraine
Selenskyj dankt Dänemark für zugesagte Lieferung von F-16-Jets - Forderungen nach Taurus-Zusage werden lauter

Der ukrainische Präsident Selenskyj hat der dänischen Regierung für die zugesagte Lieferung von F-16-Kampfflugzeugen gedankt.

    Ein US-amerikanisches F16-Kampfflugzeug bei der Landung.
    Dänemark und die Niederlande haben der Ukraine die Lieferung von F-16-Kampfflugzeugen zugesagt. (IMAGO / Independent Photo Agency Int. / IMAGO / GIANLUCA VANNICELLI / ipa-agency)
    Selenskyj sagte vor dem Parlament in Kopenhagen, die Entscheidung Dänemarks und der Niederlande helfe seinem Land im schwierigen Kampf für die Freiheit. Der russische Botschafter in Dänemark warf der Regierung in Kopenhagen vor, eine weitere Eskalation des Konflikts zu verursachen. Bundesaußenministerin Baerbock begrüßte die Entscheidung Dänemarks und der Niederlande, der Ukraine insgesamt 61 Kampfjets zu liefern. Man erlebe die Brutalität des russischen Angriffskriegs jeden Tag aufs Neue. Die Linkspartei forderte die Bundesregierung dagegen auf, alles zu unternehmen, um die Lieferung von Waffensystemen wie den F-16-Jets durch politischen Druck zu stoppen.
    Unterdessen verlangte die FDP, die Ukraine auch mit den reichweitenstarken Taurus-Marschflugkörpern zu versorgen. Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Strack-Zimmermann, sagte im Deutschlandfunk, spätestens jetzt sei der Zeitpunkt für die Zusage gekommen. Die Bundesregierung selbst sieht sich nach Angaben von Regierungssprecher Hebestreit jedoch nicht unter Zugzwang.
    Diese Nachricht wurde am 21.08.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.