
Selenskyj sagte in seiner abendlichen Videobotschaft, viele sensible Themen seien ebensowenig zur Sprache gekommen wie ein nötiges direktes Treffen zwischen ihm und Russlands Staatschef Putin. Auch habe man nicht über humanitäre Fragen wie einen weiteren Austausch von gefangenen Soldaten und Zivilisten gesprochen. Selenskyj äußerte die Hoffnung auf weitere Verhandlungen noch in diesem Monat. Die russische Seite hatte unmittelbar nach den Genfer Gesprächen ein weiteres Treffen zugesagt, aber keinen konkreten Termin genannt. Der russische Chefunterhändler Medinski spach von schwierigen, aber gehaltvollen Verhandlungen.
Die Gespräche über Wege zu einem Waffenstillstand waren heute nach zwei Tagen ohne Aussicht auf einen Durchbruch zu Ende gegangen. Die Beratungen wurden von wachsendem Druck von US-Präsident Trump auf die Ukraine begleitet, Zugeständnisse an Russland zu machen.
Diese Nachricht wurde am 18.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
