Ukraine-Krieg
Selenskyj fordert deeskalierende Schritte vom belarussischen Machthaber Lukaschenko

Der ukrainische Präsident Selenskyj ruft den belarussischen Machthaber Lukaschenko auf, konkrete Schritte zur Deeskalation zu ergreifen.

    Der ukrainische Präsident Selenskyj spricht in der Hauptstadt Kiew und gestikuliert.
    Der ukrainische Präsident Selenskyj (Archivbild) (picture alliance Kyodo)
    Lukaschenko müsse über Worte hinaus Entspannung demonstrieren, sagte Selenskyj gegenüber ukrainischen Medien. Lukaschenko hatte kürzlich Moskau und Kiew aufgerufen, den Krieg zu beenden. Er betonte auch, dass die Ukraine nichts von Belarus zu befürchten habe.
    Selenskyj warnt seit einiger Zeit davor, dass Russland Belarus in seinen Angriffskrieg hineinzieht. Er sprach beispielsweise von Signalverstärkern für russische Drohnen, die an der Grenze zur Ukraine aufgestellt worden seien.
    Belarus gilt als Russlands engster Verbündeter. Bei ihrem Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 stieß die russische Armee auch von belarussischem Gebiet in Richtung der ukrainischen Hauptstadt Kiew vor.
    Diese Nachricht wurde am 22.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.