Krieg
Selenskyj sieht Gesprächspotenzial, Kreml spricht von "nahem Sieg"

Aus der Ukraine und Russland kommen erneut unterschiedliche Signale für mögliche Gespräche über eine Friedenslösung.

    Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, hält eine Rede.
    Wolodymyr Selenskyj (dpa / Michael Fischer)
    In Kiew teilte Präsident Selenskyj mit, die beiden US-Unterhändler Witkoff und Kushner hätten bei ihrem Besuch am Wochenende "mehrere anständige Ideen" für eine Beendigung des Krieges vorgelegt. So könne es demnächst auch ein trilaterales Treffen etwa über Themen wie Getreidelieferungen und Energieinfrastruktur geben. Als Ort für solche Gespräche brachte Selenskyj die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate oder die Schweiz ins Gespräch. Auf russischer Seite ging Kreml-Sprecher Peskow zunächst nicht auf die Äußerungen des ukrainischen Präsidenten ein. Vielmehr sprach er wörtlich von einem "sehr nahen Sieg" Russlands.
    Peskow äußerte sich in einem Gespräch mit Journalisten in Moskau.
    Diese Nachricht wurde am 08.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.