München
Selenskyj spricht auf Sicherheitskonferenz

Die Friedensverhandlungen mit Russland scheitern nach Ansicht des ukrainischen Präsidenten Selenskyj nicht an der Bereitschaft seines Landes.

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj steht auf der Münchner Sicherheitskonferenz vor einem Mikrofon.
    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf der 62. Münchner Sicherheitskonferenz (picture alliance / dpa / Sven Hoppe)
    Er sei zuversichtlich, dass dieser Krieg mit Würde beendet werden könne, sagte er in seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Sein Land sei zu Kompromissen bereit, die er auch von Moskau fordere. Selenskyj warf Russland vor, Entscheidungen ⁠zu verzögern. Er begründete dies mit einem überraschenden Wechsel an der Spitze von Moskaus Verhandlungsdelegation für die ‌anstehenden Friedensgespräche. Zugleich forderte Selenskyj neue Militärhilfen von den Verbündeten, so etwa die Lieferung von Flugabwehrraketen.
    Nach Aussage von NATO-Generalsekretär Rutte muss Russland im Krieg gegen die Ukraine derzeit hohe Verluste hinnehmen.In den vergangenen zwei Monaten habe die russische Armee rund 65.000 Soldaten verloren, erklärte Rutte auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Zugleich bescheinigte er der westlichen Allianz Stärke. Russland werde es derzeit nicht wagen, die NATO anzugreifen. Dies müsse auch für die kommenden Jahre sichergestellt werden, betonte Rutte.
    Diese Nachricht wurde am 14.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.