Künstliche Intelligenz
Sicherheitsbedenken: OpenAI verschiebt Börsengang

Der ChatGPT-Entwickler OpenAI wird nach Angaben seines Chefs Sam Altman in diesem Jahr nicht mehr ⁠an die Börse ⁠gehen. Angesichts der aktuellen Sicherheitsbedenken bei Künstlicher Intelligenz wäre dies ein schlechter Zeitpunkt für einen Börsengang, sagte Altman.

    Auf einem Handybildschirm ist sieht man das Logo der App "Chat GPT".
    Eigentlich wird der Börsengang des ChatGPT-Eintwicklers OpenAI bereits seit längerem erwartet. (Imago | Silas Stein)
    In einem Interview des Magazins "Fortune" führte er aus, es ⁠gebe noch viel zu tun, um die Anforderungen an ⁠die Sicherheit zu erfüllen und herauszufinden, ⁠wie die Branche und Regierungen zusammenarbeiten ‌könnten.
    Dem Bericht zufolge deutete Altman zudem an, dass führende KI-Unternehmen kurz vor einer Vereinbarung stehen könnten, ​die Entwicklung zu verlangsamen und gemeinsam an der Abwehr von Risiken zu ‌arbeiten. Zuvor hatte bereits der Chef des OpenAI-Rivalen Anthropic, Dario Amodei, ein bedachteres Vorgehen gefordert.
    Die Zeitung "New York Times" hatte bereits im Juni berichtet, dass OpenAI erwäge, einen möglichen Börsengang mit einer Bewertung von ​einer Billion Dollar auf 2027 zu verschieben.
    Diese Nachricht wurde am 13.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.