
Journalisten des BR gelang es bei Testanrufen in den Netzen von Telekom, Vodafone und Telefónica, die Gerätekennung von Smartphones auszulesen. Dabei handelt es sich um eine 15-stellige Nummer, mit der jedes Handy weltweit identifiziert werden kann. Die Daten seien auch dann abrufbar gewesen, wenn die Angerufenen das Gespräch nicht angenommen hätten, berichtet der BR.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz bewertete die Schwachstelle als sicherheitsrelevant. Mithilfe der Daten könnten unter anderem Bewegungsprofile erstellt und Personen identifiziert werden. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Kiesewetter sprach gegenüber dem BR von einem "Einfallstor für ausländische Nachrichtendienste". Telekom, Vodafone und Telefónica kündigten auf Anfrage des BR technische Änderungen an.
Diese Nachricht wurde am 27.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
