Analyse des Pew Research Centers
Singapur und Suriname bieten die größte religiöse Vielfalt aller Staaten weltweit

Singapur und Suriname sind laut einer Studie des Pew Research Centers die Länder mit der größten religiösen Vielfalt auf der Welt.

    Ein Blick auf die abendliche Skyline von Singapur.
    Ein Blick auf die abendliche Skyline von Singapur. (dpa/ MAXPPP/Kyodo)
    Die geringste Diversität gibt es demnach in den Kriegsländern Jemen und Somalia sowie in Afghanistan, wie das Forschungsinstitut aus den USA mitteilte. Deutschland liegt nach dem von Pew entwickelten Diversitätsindex auf Rang 27.
    In Singapur sind demnach 31 Prozent der Bevölkerung Buddhisten, 20 Prozent ohne religiöse Bindung, 19 Prozent Christen, 16 Prozent Muslime und 5 Prozent Hindus. 9 Prozent gehören anderen Religionen an. Andere Länder mit großer Vielfalt lägen im asiatisch-pazifischen Raum (Taiwan, Südkorea und Australien) sowie in Afrika südlich der Sahara (Mauritius, Guinea-Bissau, Togo und Benin). Die Bevölkerungen von Osttimor und Moldawien seien indes fast ausschließlich christlich, während neben Jemen, Somalia und Afghanistan auch noch im Iran, Irak und Marokko mehr als 99 Prozent der Bevölkerung dem Islam angehörten.
    Pew hat für die neue Studie Daten aus 201 Ländern ausgewertet.
    Diese Nachricht wurde am 13.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.