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Ski alpin
"Absage war die richtige Entscheidung"

Den alpinen Ski-Weltmeisterschaften von St. Moritz machte am Samstag der Nebel einen Strich durch die Rechnung. Die Abfahrt musste verschoben werden. Dafür gab es triftige Gründe, sagte der deutsche Skirennfahrer Andreas Sander im DLF: "Wir hätten niemals alle Starter heruntergebracht, deshalb war es die richtige Entscheidung."

Andreas Sander im Gespräch mit Matthias Friebe | 11.02.2017
    Der deutsche Ski-Rennläufer Andreas Sander während des zweiten Trainingslaufes in Kitzbühel.
    Der deutsche Ski-Rennläufer Andreas Sander (picture alliance / dpa / Expa/ Jfk)
    Man hätte theoretisch vorher fahren können, erklärte Deutschlands bester Abfahrer Andreas Sander: "Aber da hängen wegen der Fernsehzeiten soviele Gelder, auch Sponsorengelder dran. Auch die Zuschauer wären nicht da gewesen, das kann man nicht kurzfristig einen Abend vorher verschieben. Es war ganz komisches Wetter, da kann man leider nichts machen."
    Je länger die endgültige Entscheidung andauere, desto anstrengender ist es auch für die Sportler: "Am Ende war es abzusehen, dass es nichts wird." Die Spannung könne man gar nicht so lange hochhalten, das mache einen nur müde. "Man sitzt zusammen, macht ein paar Witze und fährt die Spannung eigentlich wieder runter."
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