DAK-Daten
Social-Media-Konsum bei Kindern und Jugendlichen riskant bis krankhaft

Schärfere Jugendschutzregeln für Soziale Medien - das ist aus Sicht der Krankenkasse DAK-Gesundheit eine gute Idee. Neue Zahlen zeigen, dass mehr als ein Viertel aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland Soziale Medien wie Instagram, Snapchat oder Facebook in riskantem oder sogar krankhaftem Ausmaß nutzen.

    Auf einem Handybildschirm sind verschiedene Apps für Social-Media-Plattformen wie Instagram, Facebook oder Tiktok sichtbar. Über dem Bildschirm schwebt eine Hand.
    Auf einem Handybildschirm sind verschiedene Apps für Social-Media-Plattformen zu sehen. (Imago | ANP | Imago | Anton Kappers)
    Krankhaft bedeutet, dass Medien so stark genutzt werden, dass Betroffene länger als geplant oder vorgegeben Zeit damit verbringen und dass negative Folgen in anderen Bereichen auftreten - beispielsweise schlechtere Noten in der Schule oder Schlafstörungen. Hochgerechnet trifft das aktuell auf 350.000 Kinder und Jugendliche zu. Von einer riskanten Nutzung ist die Rede, wenn sie ausgiebig ist, aber noch nicht so ein Ausmaß erreicht hat wie bei der krankhaften Nutzung.
    Im Schnitt nutzen Kinder und Jugendliche in Deutschland Soziale Medien an einem normalen Wochentag 2,7 Stunden lang, am Wochenende 3,3 Stunden.
    Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.