
Ein Gericht sprach Marius Borg Høiby in zwei von vier Vergewaltigungsvorwürfen schuldig. Dem 29-Jährigen waren sexuelle Übergriffe auf Frauen vorgeworfen worden, die schliefen oder bewusstlos waren. Høiby hatte die Vergewaltigungsvorwürfe zurückgewiesen, vor Gericht räumte er nur weniger schwerwiegende Vorwürfe ein, wie Verstöße im Straßenverkehr oder ein Drogenvergehen. In das Hafturteil floss außerdem Gewalt gegen eine Ex-Freundin ein. Høibys Verteidiger kündigten Berufung gegen die Verurteilung wegen Vergewaltigung sowie wiederholter Gewalt an.
Høiby gehört nicht direkt zum norwegischen Königshaus, weil er aus einer früheren Beziehung der Prinzessin stammt.
Diese Nachricht wurde am 15.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
