Erste Sitzung des "Friedensrats"
Soldaten und Milliardenhilfen für Gazastreifen zugesagt

In der ersten Sitzung des sogenannten "Friedensrats" in Washington sind erste Zusagen für den Gazastreifen bekannt gegeben worden.

    Die drei und weitere Teilnehmer stehen neben- und hintereinander auf einer Bühne. Dahinter eine blaue Wnnd mit dem goldenen Schriftzug "Board of Peace".
    US-Präsident Trump, Vizepräsident JD Vance (l.) und US-Außenminister Marco Rubio vor Beginn der ersten Sitzung des Friedensrats. (Mark Schiefelbein / AP / dpa)
    US-Präsident Trump teilte als Vorsitzender des von ihm initiierten Gremiums mit, von den rund 20 Mitgliedsstaaten seien über sieben Milliarden Dollar für den Wiederaufbau zugesagt worden. Seine Regierung werde einen weiteren Beitrag von zehn Milliarden Dollar leisten. Darüber hinaus wollten fünf Länder Truppen für die geplante internationale Stabilisierungstruppe in dem palästinensischen Küstenstreifen stellen. Dabei handelt es sich Trump zufolge um Indonesien, Marokko, Kasachstan, das Kosovo und Albanien. Daneben hätten Ägypten und Jordanien zugesagt, Polizisten auszubilden. Die internationalen Einheiten sollen auch die Waffenruhe zwischen Israel und der militant-islamistischen Hamas sichern sowie einen dauerhaften Frieden gewährleisten.
    In der ersten Sitzung des Friedensrates war Deutschland zwar auf hoher Beamtenebene vertreten, eine reguläre Mitgliedschaft lehnt die Bundesregierung unter Verweis auf die Bedeutung der UNO ab.
    Diese Nachricht wurde am 19.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.