
Nach einem Gottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche am Vormittag gab es am Abend eine öffentliche Gedenkveranstaltung mit einer Schweigeminute, an der auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Wüst teilnahm. Der CDU-Politiker erklärte, der Anschlag habe nicht nur Solingen, sondern das ganze Land erschüttert. Zugleich habe der Anschlag den Menschen vor Augen geführt, wie wichtig es sei, die freie und offene Gesellschaft entschlossen gegen Terrorismus und Extremismus zu verteidigen.
Bei der islamistisch motivierten Tat am 23. August 2024 hatte ein Asylbewerber aus Syrien Besucher eines Solinger Stadtfestes mit einem Messer angegriffen. Drei Menschen wurden getötet und acht verletzt. Der Täter wurde im vergangenen Jahr zu einer lebenslangen Haftstrafe mit Sicherungsverwahrung verurteilt.
Diese Nachricht wurde am 24.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
