
In einer Mitteilung heißt es, eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit sei nicht mehr möglich. Als Grund werden "Pflichtverstöße" angegeben. Auch für die Fortsetzung der jahrelangen Aufklärungsarbeit in Sachen Missbrauch sei ein personeller Wechsel notwendig. Die Amtsgeschäfte des Vorstands sollen vorübergehend durch Susanne Prinzessin von Hessen wahrgenommen werden, bis eine dauerhafte Nachfolgelösung gefunden ist. Die Zentrale des Vereins ist in München.
In den vergangenen Jahren gerieten die SOS-Kinderdörfer wegen anhaltender Missbrauchsvorwürfe in die Schlagzeilen. Eine Aufarbeitungskommission kam 2024 zu dem Schluss, dass es in den Kinderdörfern in den vergangenen Jahrzehnten zu Machtmissbrauch und Grenzüberschreitungen gekommen sei.
Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
