
Der CDU-Politiker sagte der "Bild am Sonntag", man habe vereinbart, dass es in dem Bereich Flexibilität geben solle. Er gehe davon aus, dass die SPD dazu stehe. Union und Sozialdemokraten hatten vereinbart, im Einklang mit der europäischen Arbeitszeitrichtlinie die Möglichkeit einer wöchentlichen statt einer täglichen Höchstarbeitszeit zu schaffen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund lehnt das ab. Die DGB-Vorsitzende Fahimi nannte die Regierungspläne eine Machtverschiebung hin zu den Arbeitgebern.
Nach aktueller Gesetzeslage darf die tägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer eigentlich acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann jedoch unter bestimmten Voraussetzungen auf bis zu zehn Stunden verlängert werden.
Diese Nachricht wurde am 14.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
