Rückkehr von Syrern
Spahn (CDU) für Kooperation mit Türkei und Libanon

Unionsfraktionschef Spahn schlägt eine Kooperation mit der Türkei und dem Libanon vor, um mehr syrische Flüchtlinge zur Rückkehr in die Heimat zu bewegen.

    Jens Spahn, Unions-Fraktionsvorsitzender, spricht während einer Debatte im Bundestag.
    Jens Spahn, Unions-Fraktionsvorsitzender im Bundestag (Michael Kappeler/dpa)
    Die beiden Länder sowie Deutschland hätten mit Abstand die meisten Bürgerkriegs-Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen, sagte der CDU-Politiker der "Bild"-Zeitung. Deshalb gebe es ein gemeinsames Interesse daran, dass möglichst viele Menschen zurückkehren könnten. Wichtig sei, Syrien beim Wiederaufbau zu unterstützen.
    Spahn bekräftigte seine Forderung, dass syrische Flüchtlinge zurückkehren sollten, wenn es in der Heimat eine Perspektive auf Stabilität und Frieden gebe. Unterschiede in den Lebensverhältnissen seien kein Grund, in Deutschland zu bleiben .
    Der Unionsfraktionschef war gestern von einer Reise in den Nahen Osten mit Stationen in Israel, Zypern und Libanon zurückgekehrt. 
    Diese Nachricht wurde am 07.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.