
Nach einem internen Machtkampf traten mehr als 30 Abgeordnete aus der Partei aus, wie der Vorsitzende Kaczynski in Warschau mitteilte. Sie hatten eine Vereinigung um den ehemaligen Regierungschef Morawiecki unterstützt.
Morawiecki wollte den von Kaczynski verordneten Rechtskurs nicht mittragen und hatte mit anderen Vertretern des wirtschaftsliberalen Flügels die Gruppe "Entwicklung Plus" gebildet. Nach dem Austritt ließ Morawiecki nun zunächst offen, ob er eine eigene Partei gründen will.
Die PiS regierte Polen von 2015 bis 2023. In dieser Zeit baute sie das Justizsystem maßgeblich um, was zur Konfrontation mit der EU-Kommission führte. Im Oktober 2023 verlor sie die Parlamentswahl.
Diese Nachricht wurde am 25.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
