
Der Siegerfilm der Regisseure Javier Calvo und Javier Ambrossi verwebt die Schicksale dreier Männer in unterschiedlichen Epochen Spaniens, die aufgrund ihrer Homosexualität mit gesellschaftlicher Unterdrückung konfrontiert sind.
Neben den Publikumspreisen wurden in Toronto auch Jury-Auszeichnungen vergeben. Den sogenannten Platform Prize gewann Theja Rio für die indische Produktion "Angh". Der Film erzählt in der indischen Konyak-Sprache die Geschichte einer indigenen Familie, deren Leben in ihrem nahezu verlassenen Dorf in den 1960er-Jahren durch die Ankunft eines christlichen Missionars durcheinandergebracht wird. Damit ist der Film als Sieger eines großen Filmfestivals direkt für das Auswahlverfahren zum Oscar als bester internationaler Film qualifiziert - als erster nicht-englischsprachiger Film überhaupt. Möglich macht das eine Regeländerung für die Oscar-Zulassung, die ab 2027 gilt.
Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
