NRW
SPD-Abgeordnete aus dem Ruhrgebiet kritisieren geplante Abschaffung der "Rente mit 63"

SPD-Politiker aus dem Ruhrgebiet kritisieren den Kurs der schwarz-roten Bundesregierung. Das Positionspapier von drei Bundestags- und Landtagsabgeordneten aus Nordrhein-Westfalen liegt dem Deutschlandfunk vor. Darin wird unter anderem die geplante Ausweitung befristeter Arbeitsverträge moniert.

    Das SPD-Logo an einem Gebäude
    Mehrere SPD-Politiker kritisieren die Abschaffung der "Rente mit 63". (imago / Beautiful Sports / Buriakov)
    Zudem wenden sich die SPD-Politiker gegen die geplante Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren. Wörtlich heißt es, die Vorschläge der Rentenkommission seien eine gute Arbeitsgrundlage aber "keine Bibel". Die Zahl der Beitragsjahre dürfe bei der Reform nicht außen vor bleiben.
    Auch mehrere Ministerpräsidenten hatten die Abschaffung der sogenannten "Rente mit 63" infrage gestellt, darunter die CDU-Politiker Schulze, Kretschmer und Voigt. Die Bundesregierung will die Vorschläge der Rentenkommission in ihrer Gesamtheit übernehmen, kündigte aber an, im Gesetzgebungsverfahren Härtefälle zu berücksichtigen.
    Diese Nachricht wurde am 28.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.