Gesundheitsversorgung
SPD-Politiker Mieves sieht Nachbesserungsbedarf bei elektronischer Patientenakte

Der SPD-Gesundheitspolitiker Mieves hat Nachbesserungsbedarf bei der elektronischen Patientenakte eingeräumt.

    Matthias David Mieves, SPD MdB, spricht im Deutschen Bundestag in Berlin.
    Der SPD-Gesundheitspolitiker Matthias David Mieves (IMAGO photothek/IMAGO/Ute Grabowsky)
    Bei der Nutzung laufe noch nicht alles rund, sagte Mieves ein Jahr nach Einführung der elektronischen Patientenakte im Deutschlandfunk. So sei die digitale Infrastruktur noch unzureichend, und die Bedienfreundlichkeit müsse dringend verbessert werden. Dennoch werde die elektronische Patientenakte die Gesundheitsversorgung in Deutschland nachhaltig verbessern. Die Vorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, Beier, kritisierte, die wenigsten Patienten hätten sich ihre Akte angeschaut. Das liege vor allem an einem absurd komplizierten Registrierungsprozess, sagte sie den Funke-Medien. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen erklärte, es fehlten zentrale Funktionen wie digitale Impf- oder Bonushefte.
    Diese Nachricht wurde am 18.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.