
Sie glaube nicht, dass das Projekt insgesamt vor dem Scheitern stehe, sagte Möller im Deutschlandfunk. Zugleich appellierte sie an die französische Seite, auch bei der Entwicklung des zu FCAS gehörenden Kampfjets weiter mit Deutschland zusammenzuarbeiten. Hier hatte es zuletzt Abstimmungsprobleme zwischen den beteiligten Unternehmen gegeben.
Bei FCAS handelt es sich um ein Luftverteidigungssystem, das über einen reinen Kampfjet hinausgeht und etwa auch im Verbund mit Drohnen arbeiten soll. An dem 100-Milliarden-Euro-Projekt ist neben Frankreich und Deutschland auch Spanien beteiligt.
Es wird erwartet, dass Bundeskanzler Merz und der französische Präsident Macron bis Ende des Monats eine Entscheidung über die mögliche Fortsetzung treffen. Als Alternative gilt, dass beide Länder zwar ein Luftkampfsystem zusammen entwickeln, aber zwei getrennte Kampfflugzeuge bauen. Erst gestern hatte Macron Spekulationen über ein bevorstehendes Ende von FCAS zurückgewiesen.
Diese Nachricht wurde am 11.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
