Bundespräsidentin
SPD will gemeinsamen Vorschlag mit Union zur Steinmeier-Nachfolge

SPD-Chef Klingbeil will sich mit CDU und CSU über die Nachfolge von Bundespräsident Steinmeier verständigen.

    Der SPD-Co-Vorsitzende Lars Klingbeil spricht während der Jahresauftaktklausur des Parteivorstands.
    Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil. (Archivbild) (dpa / Sebastian Gollnow)
    Erst einmal gehe es darum, dass man als Koalition einen gemeinsamen Vorschlag mache, sagte er den Nürnberger Nachrichten. Zugleich erklärte Klingbeil, es sei "höchste Zeit" dafür, erstmals eine Frau zu wählen. Er sei auch offen für Persönlichkeiten, die parteipolitisch nicht so stark verortet seien.
    Steinmeiers zweite Amtszeit endet im März 2027. Eine erneute Wiederwahl sieht das Grundgesetz nicht vor. Einem Medienbericht zufolge soll die Bundesversammlung Ende Januar zur Wahl zusammentreten. Inzwischen haben führende Vertreter fast aller Parteien ihre Präferenzen für eine Frau im höchsten Staatsamt geäußert. Medienberichten zufolge wird unter anderem über Kandidaturen von Bundestagspräsidentin Klöckner, Bundesbildungsministerin Prien (beide CDU), Bayerns Landtagspräsidentin Aigner, CSU, der Managerin Janina Kugel, der Juristin und Schriftstellerin Juli Zeh sowie der Soziologin Jutta Allmendinger spekuliert. Auch Ex-CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer und Altkanzlerin Merkel wurden genannt. Merkel wies die Spekulationen als abwegig zurück.
    Diese Nachricht wurde am 21.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.