Sportgespräch 

Diskussion zum Holocaust-Gedenken"Neue Art von Antisemitismus und Rassismus"

Alon Meyer, Vorsitzender des TuS Makkabi Frankfurt und Präsident von Makkabi Deutschland (Roland Holschneider/dpa)

"In den höheren Etagen, in den Vereinsorganisationen und in den Strukturen", sieht Alon Meyer, Vorsitzender von Makkabi Deutschland, seit einigen Jahren einen neuen Antisemitismus und Rassismus, berichtete er bei einer Podiumsdiskussion im Deutschen Fußballmuseum.

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Tennis-Bundestrainerin zur Feinstaubbelastung"Ich hoffe, dass da alle mit zurechtkommen"

Tennis-Bundestrainerin Barbara Rittner (dpa/picture alliance/Arne Dedert)

Die heftige Kritik an den Veranstaltern der Australian Open habe es zu recht gegeben, sagte Tennis-Bundestrainerin Barbara Rittner im Dlf-Sportgespräch. Nun soll es aber keine Spiele mehr geben, bei denen die Feinstaubbelastung aufgrund der Buschbrände zum gesundheitlichen Problem wird.

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Verletzungen im HandballErst müde, dann verletzt

Der deutsche Handball-Nationalspieler Tim Suton sitzt verletzt am Boden  (imago images / Nordphoto)

Verletzungen im Handball sind häufig, das zeigt nicht nur die aktuelle Ausfallliste der deutschen Nationalmannschaft. Marcus Rominger von der Spielergewerkschaft GOAL und Sportmediziner Kai Fehske sind sich einig: Ein Grund ist die hohe Belastung der Spieler durch einen zu vollen Spielplan.

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Athletenvertretung"Es geht um eine faire Beteiligung der Athleten"

Johannes Herber, Geschäftsführer des Vereins Athleten Deutschland und ehemaliger Basketball Nationalspieler (dpa/Maurizio Gambarini)

Johannes Herber, Geschäftsführer des Vereins Athleten Deutschland, hat sich im Dlf für eine faire Beteiligung der Athleten an den finanziellen Olympia-Einnahmen des IOC stark gemacht. "Sie sind diejenigen, die ihr ganzes Leben ihre beruflichen Karrieren zurückstellen", sagte Herber.

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Best of Sportgespräche 2019Große Themen, hintergründige Einsichten

Viel Prominenz, viel Inhalt: einige der Sportgesprächs-Partner aus 2019 (Dlf/dpa/imago)

IOC-Präsident Thomas Bach, Fußball-Weltmeister Toni Kroos, Bergsteiger-Legende Reinhold Messner - an Prominenz mangelte es den Sportgesprächen 2019 nicht. Ebenso interessant sind die unbekannteren Gesprächspartner, wie eine Sportlerin, die über sexuellen Missbrauch durch Betreuer berichtete.

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Rassismus im Fußball"Die Entwicklung ist in meinen Augen dramatisch"

FC Erzgebirge Aue - 1. FC Dynamo Dresden am Sonntag (02.04.2006) im Auer Erzgebirgsstadion. Dresdner Fans zünden während der ersten Halbzeit ein Feuer in ihrem Block, ein Fan mit schwarzem Dynamo-Pullover (r) benutzt den verfassungsfeindlichen "Hitler-Gruß" (Thomas Eisenhuth dpa/lsn)

Rassismus bleibt im Fußball ein großes Problem - von der Fankurve bis zu VIP-Tribüne, bei Jugendlichen und Erwachsenen. Ein Spieler, eine Politikerin und eine Anhängerin diskutieren im Dlf-Sportgespräch über Vorfälle, Entwicklungen und Gegenmaßnahmen.

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FIS-Renndirektor Walter Hofer"Es ist uns gelungen, das Skispringen sicherer zu machen"

FIS Renndirektor Walter Hofer (dpa/picture alliance/Fotostand)

Seit mehr als 25 Jahren prägt FIS-Renndirektor Walter Hofer das Skisprung-Geschehen aktiv mit. Für ihn sei besonders wichtig, dass die Sportart auch in Zukunft ihren Wettkampfcharakter behalte und nicht zur Show ausarte, sagte er im Dlf. Die Sicherheit der Springer stehe immer im Vordergrund.

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Nachlese zur DOSB-MitgliederversammlungGeld und Spiele

Dasv Logo des Deutschen Olympischen Sportbundes. (picture alliance / dpa-Zentralbild / Britta Pedersen)

Der Bundesinnenminister kündigte auf der Mitgliederversammlung des DOSB Geld für die Sanierung von Sportstätten an. Wie hängt diese Ankündigung mit einer möglichen deutschen Olympiabewerbung zusammen? Darüber diskutierten die Sportjournalisten Anno Hecker, Robert Kempe und Johannes Aumüller im Dlf.

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Olympische Winterspiele"Wenn wir eine Diktatur haben, ist die Sache viel leichter"

FIS-Präsident Gian Franco Kasper (www.imago-images.de)

Gian Franco Kasper sieht beim IOC keine Verantwortung dafür, mit Blick auf die Winterspiele 2022 auf Menschenrechtsverletzungen in China einzuwirken, sagte der Präsident des Welt-Skiverbandes (FIS) im Deutschlandfunk. Er gab aber zu, dass die Ausrichtung von Olympia in autoritären Staaten viel einfacher ist.

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Dlf-Sportgespräch zur Mitbestimmung von Athleten„Der Wert der Athleten muss anerkannt werden“

Die israelische Delegation beim Einmarsch zur Eröffnungszeremonie der Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro  (Picture Alliance / EPA / Valdrin Xhemaj)

Athletenkommissionen streben nach mehr Unabhängigkeit von den Verbänden und kämpfen für mehr Rechte, insbesondere nach dem Doping-Skandal in Russland. Dieser habe die Athletengemeinschaft aufgerüttelt, sagte die kanadische Skilangläuferin Beckie Scott im Dlf-Sportgespräch. Doch wohin steuern die Athleten?

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Para-Leichtathletik-WM "Das Niveau ist sehr, sehr hoch geworden"

Johannes Floors geht vor den anderen Läufern über 100 m über die Ziellinie. Links im Bild der Drittplatzierte Felix Streng (www.imago-images.de/Oliver Kremer)

Das deutsche Para-Leichtathletik hat ein positives Fazit der WM in Dubai gezogen. Die Breite der gezeigten Leistung und auch die Leistungen in der Spitze, hätten extrem zugenommen, sagte der deutsche Teamleiter Jörg Frischmann. Man hoffe zudem sehr darauf, die Paralympics 2032 nach Deutschland zu holen.

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Sportpsychiater Markser"Wir müssen uns um die seelische Gesundheit kümmern"

Fußballfans von Hannover 96 gedenken ihres früheren Torwarts Robert Enke mit einem Plakat.  (imago sportfotodienst)

Valentin Markser ist der wohl bekannteste Sportpsychiater Deutschlands. Er behandelte Fußballer Robert Enke und setzt sich dafür ein, die seelische Gesundheit im Spitzensport nicht zu vernachlässigen. Im Dlf-Sportgespräch kritisiert er Vereine und Verbände - sie hätten nach Enkes Tod noch nicht genügend getan.

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30 Jahre MauerfallDie sportliche Wiedervereinigung

Porträt von Manfred Ewald, dem mächtigsten Mann im DDR-Sport. Im Hintergrund ist die Flagge der DDR zu sehen. (picture-alliance / dpa / Ossinger)

Mit dem Zusammenbruch der DDR begann auch im Sport die Wiedervereinigung: Zwei verfeindete Sportsysteme sollten zusammenwachsen, gleichzeitig begann die Aufarbeitung des DDR-Dopingsystems. In diversen Sportgesprächen hat der Deutschlandfunk mit Zeitzeugen gesprochen, die vor und nach der friedlichen Revolution den Sport in Deutschland mitgestaltet haben. Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls öffnen wir unsere Archive.

30 Jahre MauerfallZeitzeugen des DDR-Sports

Ein DDR -Trainingsanzug ist 2010 in der Ausstellung "Wir gegen uns" im Bonner Haus der Geschichte zu sehen (imago images / epd)

Ein DDR-Fußballnationalspieler, der "rübergemacht" hat, ein DDR-Sportfunktionär, der mitverantwortlich war für systematisches Doping und eine Journalistin, die von ihrem eigenen Mann - einem Sportreporter - bespitzelt wurde. Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls senden wir Ausschnitte aus Dlf-Interviews mit Zeitzeugen.

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30 Jahre MauerfallDer Fall Birgit Dressel und seine Konsequenzen

Birgit Dressel hält in der ausgestreckten rechten Hand einen Speer (dpa /Sven Simon)

Der Tod der Siebenkämpferin Birgit Dressel im April 1987 war einer der großen Dopingfälle in West-Deutschland und löste Diskussionen über die sportmedizinische Ausbildung aus. "In der medizinischen Ausbildung wird der Sport ausgespart", sagte der damalige DLV-Präsident Eberhard Munzert (1932 - 2000) im Dlf.

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30 Jahre Mauerfall"Wir waren körperlich und geistig am Ende"

Diskus-Werfer Günter Schaumburg bei der Leichtathletik-EM in Athen (imago / WEREK)

Ständige Beobachtung, regelmäßige Berichterstattung und bloß keine Kritik am DDR-Leistungssport - die Methoden der Stasi haben bei Spitzen- und Breitensportlern der ehemaligen DDR tiefe Spuren hinterlassen. "Zum Verzeihen bin ich noch nicht reif", sagte der Diskuswerfer Günter Schaumburg 1992 im Dlf.

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Walther Tröger - Sportbilanz nach dem Mauerfall "Es ist schon eine Erfolgsgeschichte"

Walther Tröger im Dlf-Sportgespräch (Dlf/Matthias Friebe)

Der frühere Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK), Walther Tröger, hat die deutsch-deutsche Wiedervereinigung im Sport als gelungen bezeichnet. Das sagte Tröger im Deutschlandfunk-Sportgespräch im November 2014.

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Sportgespräch Joachim Gauck "Die Helden mit ihren Chemie-Medaillen stehen besser da"

Joachim Gauck bei der Ankunft zur ARD-Talkshow 'maischberger. die woche' im WDR Studio BS 3. Köln, 14.08.2019  (picture alliance / dpa / Geisler-Fotopress / Christoph Hardt/)

Freiheit und Verantwortung - das sind die großen Themen des Joachim Gauck. Themen, die den ehemaligen Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde und Altbundespräsidenten auch bei der Aufarbeitung der deutsch-deutschen Sportgeschichte begleitet haben. Er warnte im April 2011 im Dlf davor, die Schicksale der Dopingopfer zu vergessen.

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