
FIFPRO sprach von einem bahnbrechenden Urteil, das auch Gehaltsnachzahlungen beinhalte. Der Richterspruch könne die zukünftige Anwendung des Mutterschutzes im Profifußball prägen.
Göthberg hatte sich mit Lazio Rom im Sommer 2024 mündlich über eine Verlängerung ihres Vertrags geeinigt. Dann erfuhr die Verteidigerin von ihrer Schwangerschaft und informierte den Verein. Der Vertrag kam nicht zustande. Göthberg sah ihre Schwangerschaft als Grund dafür und klagte. Der CAS entschied, dass auch ohne unterschriebenen Vertrag bereits ein Arbeitsverhältnis bestand. Der ausschlaggebende Grund für die rechtswidrige Beendigung des Arbeitsverhältnisses sei die Schwangerschaft Göthbergs gewesen. Lazio muss ihr nun insgesamt 69.333 Euro zahlen.
Göthberg selbst sagte laut Mitteilung, das Urteil sende die Botschaft aus, dass eine Schwangerschaft niemals als Problem oder als Grund dafür angesehen werden sollte, einer Spielerin Einsatzmöglichkeiten zu verweigern.
Diese Nachricht wurde am 24.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
