Sabotage
Sprengvorrichtungen an Umspannwerken in Sachsen entdeckt

Nach den Sabotageversuchen an der Stromversorgung in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen läuft derzeit ein Polizeieinsatz in Sachsen.

    Zahlreiche Strommasten stehen auf einem Acker, dahinter ein grau-bewölkter Himmel.
    Nach den Sabotageakten auf Umspannwerke wird über die Sicherheit der Energieinfrastruktur diskutiert. (picture alliance / dpa / Federico Gambarini)
    Die Polizei hat dort laut Landes-Innenminister Schuster vier Sprengvorrichtungen an zwei Umspannwerken nördlich von Bautzen gefunden. Die Objekte werden entschärft. Hinweise darauf sollen sich aus einem Bekennerschreiben ergeben haben.
    Zuvor war es zu Angriffen auf Umspannwerke in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen gekommen. In NRW haben Spezialkräfte das Fahrzeug eines 48-jährigen Verdächtigen gestürmt. Den Gesuchten fanden sie nicht. In seiner Wohnung wurde Sprengstoff entdeckt. Bundesinnenminister Dobrindt spricht von "Klimaterrorismus" durch einen wahrscheinlichen Einzeltäter.
    Zuletzt waren mehrere Briefe bei Medien eingegangen. Darin bekennt sich der Verfasser zu Angriffen auf Umspannwerke und nennt als Motiv den Kampf gegen fossile Energieträger.
    Diese Nachricht wurde am 04.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.