Dresden
Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen nach Teileinsturz von Carolabrücke ein

Nach dem Teileinsturz der Carolabrücke in Dresden hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt.

    Im Vordergrund ist der eingestürzte Teil der Carolabrücke in Dresden zu sehen. Dahinter der noch stehende Teil mit der Stadtsilhouette.
    Die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Einsturz der Carolabrücke in Dresden wurden eingestellt (Archivbild). (IMAGO / Sylvio Dittrich / IMAGO / Sylvio Dittrich)
    Es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass ein strafrechtlich relevanter Sachverhalt vorliege, erklärte die Behörde. Auch Pflichtverletzungen Dritter seien nicht ersichtlich. Es werde daher kein Ermittlungsverfahren gegen den Dresdner Oberbürgermeister Hilbert oder den Baubürgermeister Kühn eingeleitet.
    Die 1971 erbaute Carolabrücke in der Dresdner Innenstadt war im September 2024 in Teilen zusammengebrochen. Verletzt wurde niemand. Die Brücke verband unter anderem die Dresdner Alt- und Neustadt, auch eine Straßenbahnlinie führte darüber. Der Abriss wurde im vergangenen September abgeschlossen. Inzwischen hat die Stadt Planungen für einen Neubau vorgestellt.
    Diese Nachricht wurde am 03.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.